Ich trete an, weil der Landkreis Peine einen Landrat verdient, der nicht einer großen Partei verpflichtet ist, sondern Ihnen. Parteiunabhängig, pragmatisch, nah an den Menschen.
Mein Name ist Matthias Laue, ich bin 52 Jahre alt und lebe in Adenstedt in der Gemeinde Ilsede. Ich bin glücklich verheiratet und habe zwei Söhne. Mein Berufsleben begann 1993 bei der Kreissparkasse Hildesheim. Dort habe ich den Sparkassenbetriebswirt erlernt. Über die WestLB in Düsseldorf ging es zur NORD/LB nach Hannover, sodass ich mittlerweile seit über 26 Jahren an den Kapitalmärkten arbeite. Seit fast 3 Jahren ist mein Schwerpunkt die Finanzierung von Kommunen deutschlandweit.
In der Kommunalpolitik engagiere ich mich seit der letzten Kommunalwahl:
...es für mich als gebürtiger Peiner eine große Freude und Ehre wäre, für den Landkreis Peine und dessen Menschen dienen zu dürfen. Als Landrat repräsentiert man den Landkreis nach innen sowie nach außen.
Mit 33-jähriger Berufserfahrung und immer mit Kontakt zu Kunden und Entscheidungsträgern zählen ein sicheres Auftreten, eine offene Kommunikation samt Verhandlungsgeschick zu meinen Stärken.
...und bin kein Parteikarrierist und kein Verwaltungsmensch.
Ich komme aus der Wirtschaft und bin eine ergebnis- und ertragsorientierte Herangehensweise gewohnt.
Das ist kein Nachteil - das ist der Unterschied!
...weil hinter mir kein Parteiapparat und keine Fraktion steht, die Posten fordert. Auch bei Personalentscheidungen geht es nach Kompetenz und nicht nach Parteibuch.
Als Peiner Landrat führt man über 1.000 qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, u.a. im Jugendamt, im Sozialamt, im Gesundheitsamt, in der Ausländerbehörde, im Ordnungswesen, in der Kämmerei und in der Bauordnung und Raumordnung.
Ich bringe einen frischen Blick von außen mit.
...weil der Peiner Landrat einen Haushalt von nahezu 470 Mio. Euro bei einem Defizit von über 55 Mio. Euro zu verantworten hat. Diese Zahlen darf man nicht schönreden, man muss damit umgehen können.
Ich bin es gewohnt, mit Zahlen zu arbeiten, sie selbst zu verstehen, Schlussfolgerungen daraus zu ziehen und sie Außenstehenden zu erklären.
...ich ideologiefrei und ohne den üblichen Politikproporz eine sinnvolle politische Gestaltung für den Landkreis betreiben möchte. In der aktuellen politischen Situation, bei der es nahezu keine bisher etablierten Mehrheiten mehr gibt, sehe ich es als Vorteil an, nicht von einer Partei gelenkt zu werden, sondern im Diskurs mit allen Parteien und Wählergemeinschaften zu stehen.
Größte Aufgabe wird es werden, Mehrheiten für eine solide Politik zu gewinnen. Gemeinsam stark bedeutet, gemeinsam an einem Strang zu ziehen und dass sich keine Politiklager gegenüberstehen.
Schon zu Beginn meiner kommunalpolitischen Tätigkeit habe ich mich im Ort dazu entschlossen, nicht in die etablierten Parteien einzutreten, sondern bin in die Interessengemeinschaft Adenstedt (IGA) eingetreten, deren Vorsitzender ich seit dem Jahr 2019 bin. Um mich breiter aufzustellen und um politische Verfahrensweisen besser zu erlernen, bin ich seit dem Jahr 2020 auch Mitglied in der Partei FREIE WÄHLER, die aus solchen Interessen- bzw. Wählergemeinschaften hervorgegangen ist.
Meine Stärke ist, auf Menschen zuzugehen, Ihnen zuzuhören und dann immer eine Lösung zu finden, mit der die meisten Menschen leben können.
Keine Ideologie, keine Parteilinie - sondern Lösungen, die für die Menschen im Peiner Land funktionieren.
Bei einem Haushaltsloch von über 55 Mio. Euro braucht der Landkreis Finanzdisziplin und ein klares Ausgabenmanagement.
Ein Defizit in Höhe von 55 Mio. Euro bedeutet 400 Euro pro Einwohner, Tendenz steigend.
„Ich möchte ehrlich aufräumen: Was brauchen wir wirklich, was können wir uns leisten, und wo geben wir unnötig Geld aus, welches woanders mehr bewirken würde? Kurzum, wir müssen der Realität ins Auge schauen und uns nicht wegducken!"
Die Kreisumlage als wichtigstes Finanzierungsinstrument eines Landkreises beträgt im Landkreis Peine 58,1 %. Sie wird von den Gemeinden und der Stadt erhoben, um den Finanzbedarf des Landkreises zu decken.
„Ich möchte mit den Gemeinden und der Stadt Peine gemeinsam nach Lösungen suchen - nicht von oben Geld einziehen, sondern zusammen planen, wofür wir es ausgeben."
Das ist die echte Kreisaufgabe - Polizei ist Landessache.
Der Katastrophenschutz muss in enger Zusammenarbeit mit der Stadt und den Gemeinden ausgebaut werden. Die Resilienz der Bevölkerung wird durch Sensibilisierung und konkrete Projekte hergestellt.
„Ich möchte den Landkreis Peine krisenfest in die Zukunft führen."
Der Rettungsdienst muss bezahlbar bleiben. Rund 1.000 Euro pro Einsatz, in Summe fast 13 Mio. Euro - vor zwei Jahren waren es noch 9,2 Mio. Euro.
„Ich möchte die Kostenstruktur durchleuchten und Alternativen prüfen."
1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - Kosten kontrollieren, hohe Qualität noch steigern.
Der Landkreis verdient gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Durch Weiterentwicklung bei den Themen Digitalisierung und KI sollen Kompetenz und Effektivität steigen.
„Ich möchte, dass KI Abläufe effizienter gestaltet, aber den Menschen nur bedingt ersetzt. Zudem möchte ich starre Hierarchien aufweichen, sodass jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin sich in Entscheidungsprozessen mit einbringt."
Konsequente Umsetzung des in 2024 beschlossenen Radwegekonzeptes - für die Mobilitätswende und mehr Klimaschutz.
Insbesondere Schülerinnen und Schüler sind die klassischen Nutzer im System Radverkehr. Deshalb müssen Komfort, Sicherheit und Spaß beim Radfahren steigen.
„Ich möchte, dass das Radwegenetz im Landkreis Peine konsequent ausgebaut wird, in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Baulastträgern wie Bund, Land und den Gemeinden."
Zusammen mit der Stadt Peine und den Gemeinden die medizinische Versorgung im Landkreis sichern. Qualität und Erreichbarkeit sind keine Gegensätze.
Kostenexplosion: 557 bis 627 Mio. Euro soll das neue Klinikum in Peine inzwischen kosten. Geplant waren einmal 462 Mio. Euro. Selbst wenn das Land Niedersachsen 72 % der Kosten übernimmt, muss der Landkreis Peine 159 bis 179 Mio. Euro stemmen - so viel wie alle Investitionen des Landkreises der letzten 20 Jahre zusammen.
„Meine klare Meinung: Ja, wir brauchen das neue Klinikum, aber bedarfsorientiert und nicht um jeden Preis!"
Prävention ist besser als Hinterherlaufen. Wer an der Jugend spart, zahlt später drauf.
Nach 598 tatverdächtigen Kindern und Jugendlichen in 2024 ist die Zahl mit 539 in 2025 leicht gefallen, aber immer noch zu hoch. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen muss ein besonderer Schwerpunkt sein.
„Ich möchte, dass die Jugendlichen früh ein aktiver Teil der Gesellschaft werden, sei es durch politische Mitarbeit, durch Sport oder durch Stärkung des freiwilligen sozialen Jahres."
Ich freue mich auf das persönliche Gespräch mit Ihnen.
Wo kann man mich in den nächsten Wochen antreffen:
Verschoben. Der neue Termin folgt.
Zum 100-jährigen Jubiläum der Feuerwehr Oberg
Mit Livemusik
Als parteiunabhängiger Kandidat benötige ich 250 Unterstützungsunterschriften, um zur Landratswahl zugelassen zu werden. Unterstützen kann mich jede Person, die am 13.09.2026 bei der Kommunalwahl (ab 16 Jahren) wahlberechtigt ist und den Wohnsitz im Landkreis Peine hat.
Amtliches Formblatt (Anlage 6a) herunterladen und auf Papier ausdrucken.
Formular (PDF)Formular vollständig ausfüllen und persönlich unterschreiben. Den Satz zur Bescheinigung des Wahlrechts bitte nicht streichen — wir holen die Bestätigung bei Ihrer Gemeinde ein.
Das unterschriebene Original per Post schicken oder bei einem meiner Termine persönlich übergeben.
Matthias Laue
Im Hügelfeld 3
31246 Ilsede
Sie haben Fragen, Anregungen oder möchten mich unterstützen? Ich freue mich, von Ihnen zu hören.
Ihr parteiunabhängiger Kandidat für das Amt des Landrates im Landkreis Peine.